20.05.2012 | Christi Himmelfahrt
10:00 Uhr im Dom zu Brixen
Konzertchor der Hochschule für kath. Kirchenmusik ...

Domkapellmeister

Heinrich Walder

 
Geboren 1955. Mit 12 Jahren erster Klavierunterricht, danach Orgel bei Domorganist Otto Rubatscher. Ab 1975 Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Nebenbei Tätigkeit als Organist und Chorleiter in der Pfarre am Tabor, Wien. 1979 Diplom in Kirchenmusik, 1980 Diplom in Orgel (bei Michael Radulescu).
Besuch von Meisterkursen für Orgelmusik bei Luigi Tagliavini, Gaston Litaize, Ton Kopmann, Daniel Roth. Teilnahme an Dirigentenkursen mit Helmut Rilling, Joshua Rifkin und Eric Ericson.

Von 1983 – 1990 Tätigkeit als Organist und Chorleiter, sowie als Musiklehrer in Ried/Innkreis (Oberösterreich). Nebenbei Studium für Orchesterdirigieren und Harmonielehre am Mozarteum in Salzburg, wo er auch Vorlesungen bei Nikolaus Harnoncourt besuchte.

Seit 1990 Domkapellmeister in Brixen (Südtirol), Professor für Kirchenmusik am Konservatorium „Cl. Monteverdi“ in Bozen, Mitglied der Diözesanen Kommission für Kirchenmusik und Orgelbau. Dozent für Kirchenmusik an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Brixen. Mitglied der Brixner
Initiative „Musik und Kirche“.
Er war wiederholte Male Referent am Chorleiterfortbildungsseminar des Südtiroler Sängerbundes in Dietenheim. 1994 war er Leiter der Österreichischen Werkwoche für Kirchenmusik in Salzburg. Von 1994 bis 1998 als künstlerischer Leiter des Seminars „Cantare et Sonare“ tätig. 1997 und 1998 Leiter der Kirchenmusikalischen Fortbildungswoche in Brixen.

Gründer und Leiter des Ensembles VocalArt Brixen, das 2006 beim internationalen Chorwettbewerb in Spittal/Drau den ersten Preis erzielte. Konzerte und Rundfunkaufnahmen als Organist und Chorleiter. Juror bei Chorwettbewerben.

Domkapellmeister Heinrich Walder sieht die Zukunft des Domchores in einem „Verein, dem es gelingt, kontinuierlich SängerInnen aufnehmen zu können, gleichzeitig aber auch im Sinne einer Domsingschule den Nachwuchs zu bilden und somit den Fortbestand zu sichern“. Die „beispielhafte Funktion für andere Chöre des Landes“ wird der Domchor auch in Zukunft wahrnehmen.